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Lösungen der DENKmal-Knobelaufgaben

6. Aufgabe 1999

gestellt am 29. März 1999 in der Knobelecke von
Abenteuer Mathematik - die Welt des Knobelns

Matupeln mit Mause

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Aufgabe

Als ich vor ein paar Tagen mal wieder per Anhalter durch die Galaxis unterwegs war, traf ich im Restaurant am Ende des Universums meinen alten Bekannten Zaphod.

Und ich muss ich immer noch darüber nachdenken, was er mir über die Lebensgewohnheiten der NONSENS mitgeteilt hat:

1) Wer bedrüpt ist, makst nicht.
2) Wer knaselt, hat eine Mause.
3) Jeder, der nicht deuken kann, makst.
4) Alle Drumser nehmen Pfuff.
5) Wer kein Pli ist, matupelt nicht.
6) Kein betuxter Klep kann deuken.
7) Wer Pfuff nimmt, ist gedrüpt.
8) Nur betuxte Knepse knaseln nicht.
9) Jeder Pli ist ein Drumser.

Auch wenn mir das Leben auf diesem Planeten noch immer äußerst fremd ist, lässt sich aus diesen neun Aussagen immerhin ein Zusammenhang zwischen "matupeln" und "eine Mause haben" ableiten.

Wie lautet dieser Zusammenhang? (Bitte kurz begründen!)

(eingesandt von Jürgen Bosbach)

Lösung

Aus den 9 Aussagen lässt sich eine Implikationskette bilden:

Aussagebedeutet
5)Wer matupelt, ist ein Pli.
9)Wer ein Pli ist, ist ein Dumser.
4)Wer ein Dumser ist, nimmt Pfuff.
7)Wer Pfuff nimmt, ist gedröpt.
1)Wer gedröpt ist, makst nicht.
3)Wer nicht makst, kann deuken.
6)Wer deuken kann, ist kein betuxter Klep.
8)Wer kein betuxter Klep ist, knaselt.
2)Wer knaselt, hat eine Mause.

Implikationen sind transitiv, das heißt, aus (A => B) und (B => C) folgt (A => C).
Damit kann man eine neue Implikation bilden mit der Voraussetzung der ersten Aussage und der Folgerung der letzten Aussage.

Antwort

Wer matupelt, hat eine Mause.